Langsam wird es ernst.
Nächstes Jahr würde für unsere kleine Tochter die Schulpflicht beginnen und wir wissen inzwischen ziemlich genau, dass wir diesen Weg nicht gehen möchten.
Stattdessen möchten wir mit ihr die Welt entdecken.
Wir möchten ihr die „echte“ Welt zeigen. Andere Länder, andere Menschen, andere Kulturen und ganz unterschiedliche Lebensweisen. Sie soll Dinge erleben, sehen und selbst erfahren dürfen, denn Lernen passiert für uns nicht nur in einem Klassenzimmer.
Eigentlich lernen wir doch jeden Tag. Wir lernen aus Erfahrungen, aus Gesprächen, aus Fehlern, aus Begegnungen und aus allem, was uns das Leben vor die Füße legt. Und vieles davon passiert ganz automatisch, ohne dass wir überhaupt merken, dass wir gerade etwas lernen.
Genau diese Art von Lernen möchten wir ihr ermöglichen, deshalb laufen bei uns im Hintergrund gerade die Vorbereitungen für unser neues Leben.
Im Moment bauen wir einen Anhänger aus und probieren dabei aus, wie minimalistisch man eigentlich wirklich leben kann.
Wie viel braucht man tatsächlich?
Was ist wichtig und was nimmt man nur mit, weil man es gewohnt ist?
Wir finden diesen Gedanken gerade unglaublich spannend und schauen einfach, wohin uns der Versuch führt.
Sollte sich herausstellen, dass der Anhänger für uns nicht funktioniert, ist das auch kein Weltuntergang.
Dann kommt eben ein Kastenwagen davor und wir schauen, wie es damit funktioniert.
Der Anhänger soll dabei vor allem eines werden: ein Raum für unsere Sachen, vielleicht als kleines Büro oder auch einfach als Rückzugsort.
Wie genau am Ende alles aussehen wird, wissen wir selbst noch nicht, aber genau das macht es gerade so spannend.
Es gibt noch so viel auszuprobieren, zu planen und herauszufinden. Langweilig wird es bei uns jedenfalls nicht.
Und auch wenn noch einiges vor uns liegt, fühlt es sich gerade einfach gut an.
Wir schauen nicht mehr zurück.
Es geht nur noch nach vorne.
Auf das, was kommt.
Auf unsere gemeinsame Reise.
Auf neue Erfahrungen.
Und vor allem auf unsere schöne Zukunft. 🌿✨



