Unsere erste Ernte am Mobilheim

Endlich war es so weit.

Nach Wochen des Gießens, Wartens und Beobachtens konnten wir unsere erste Ernte aus dem eigenen Garten in den Händen halten.

Ein ganz besonderes Gefühl.

Aus den Hochbeeten durften nach und nach die ersten Kartoffeln, Möhren und Schlangengurken geerntet werden. Was noch vor wenigen Monaten kleine Samen oder zarte Pflänzchen waren, lag nun frisch auf unserem Tisch.

Und ehrlich gesagt schmeckt selbst angebautes Gemüse einfach anders.

Nicht nur, weil es frisch ist, sondern weil in jedem Bissen Zeit, Geduld und ganz viel Liebe stecken.

Aus den Kartoffeln und Möhren wurde ein leckerer Möhreneintopf, die frischen Schlangengurken verwandelten sich in einen knackigen Salat.

Es sind einfache Gerichte, aber genau das macht sie für uns so besonders.

Für uns geht es beim Anbauen nicht nur darum, Gemüse zu ernten.

Es geht auch darum, unserer kleinen Tochter zu zeigen, wo Lebensmittel eigentlich herkommen.

Dass Kartoffeln nicht im Supermarkt wachsen.

Dass eine Ernte Zeit braucht.

Dass man sich kümmern muss.

Dass Pflanzen Aufmerksamkeit, Geduld und Liebe brauchen, bevor sie uns etwas zurückgeben.

Genau diese Erfahrungen möchten wir ihr mit auf den Weg geben.

Unser Garten ist nicht riesig. Unsere Hochbeete sind einfach gebaut und unser Leben ist eher minimalistisch.

Und genau deshalb passt es so gut zu uns.

Selbstversorgung muss nicht perfekt sein.

Sie darf klein anfangen.

Ein paar Hochbeete. Ein bisschen Erde. Ein paar Samen.

Und ganz viel Freude daran, zu beobachten, wie aus etwas Kleinem langsam etwas Großes entsteht.

Für uns ist das genau die Art von Leben, die wir uns wünschen. 🌿

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