Am Anfang stand ein Kastenwagen, unser Willi.
Klein, wendig, praktisch – und für die ersten Reisen genau richtig.
Doch je öfter wir unterwegs waren, desto deutlicher wurde uns:
Für uns als Familie ist ein Kastenwagen auf Dauer einfach zu eng. Gerade an Regentagen, wenn sich das Leben mehr nach drinnen verlagert, fühlte es sich schnell beengt an. Leider ,denn unser Willi fuhr sich super.
Wir lieben Freiheit – draußen in der Natur, aber auch in dem Raum, in dem wir uns bewegen.
Also war irgendwann klar:
Es musste etwas anderes her. Etwas, das mehr Platz bietet, mehr Luft und sich mehr nach Zuhause anfühlt.
Als wir den Friso einen Hymer C 544 GT zum ersten Mal gesehen haben, war direkt ein gutes Gefühl da.
Die Größe, die Aufteilung – irgendwie hat alles gepasst.
Ein Wohnmobil, das nicht nur für kurze Trips gedacht ist, sondern auch für längere Reisen. Vielleicht sogar für mehr. Wer weiß schon, wohin der Weg führt.
Und dann haben wir angefangen, ihn zu unserem Ort zu machen.
Ein Zuhause entsteht
Mit der Zeit kamen Farben dazu, Stoffe, kleine Details.
Alles Schritt für Schritt.
Es ging gar nicht darum, alles perfekt zu machen – sondern darum, dass es sich für uns richtig anfühlt.
Und genau das hat Friso auch eine Zeit lang getan.
Er war gemütlich, persönlich und ein Ort, an dem wir gerne waren.
Jede Fahrt hatte etwas von Freiheit.
Und trotzdem hat etwas gefehlt
Nach einigen Fahrten kam jedoch immer wieder dieses Gefühl auf.
Nicht laut.
Nicht sofort klar.
Aber da.
Es hat sich einfach nicht ganz stimmig angefühlt.
So viel wir auch verändert und angepasst haben – wir haben uns nicht wirklich darin gesehen. Nicht auf Dauer. Nicht als Ort, an dem wir vielleicht irgendwann wirklich leben würden.
Loslassen statt festhalten
Früher hätten wir wahrscheinlich versucht, es passend zu machen.
Heute gehen wir anders damit um, wenn etwas nicht zu uns passt, dann dürfen wir es loslassen.
Ohne großes Drama.
Und genau das haben wir gemacht.
Wir haben Friso verkauft.
Der nächste Schritt: Wohnwagen
Und jetzt beginnt etwas Neues.
Wir schauen uns nach einem Wohnwagen um.
Einfach, weil es sich aktuell stimmiger anfühlt.
Ohne Druck.
Ohne festen Plan.
Aber mit einem klareren Gefühl dafür, was wir wollen – und was eben nicht.
Wir sind gespannt, wann wir fündig werden und wohin uns der Weg noch führt.
Aber eines wissen wir inzwischen sicher:
Es muss sich richtig anfühlen und genau darauf vertrauen wir.


